Bücher

BarschAlarm: Mein neustes Werk kam Ende 2015 auf den Markt. Wie der Name schon andeutet, geht’s hier ums Barschangeln. Viele Techniken. Viele Ködertypen. Die Hotspots. Das Tackle. Suchstrategien. Angereichert mit vielen kleinen Anekdoten aus dem wahren Barschanglerleben.

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Das Intro:

Dass ich irgendwann einmal ein Barschbuch schreiben muss, ist die Konsequenz aus meinem anglerischen Lebenslauf, der sich ja auch in mein Berufsleben als Angeljournalist, Teamangler und Betreiber eines Online-Magazins mit Barsch-Fokus hineinzieht. Der Barsch beschäftigt mich seit meiner frühsten Jugend. Damals steckte ich noch mitten in der Ausbildung zum Karpfen-, Brassen und Döbel-Angler und war fast jeden Tag in Sachen „Friedfisch“ am Heilbronner Neckar unterwegs. Doch als ich den ersten Zufallsbarsch mit seinen roten Flossen, dem grünen Rücken und den schwarzen Streifen in den Händen hielt, war’s um mich geschehen. Unglaublich, dass es bei uns so schöne Fische gibt. Ich wollte mehr wissen und erstand Anfang der 1980er Jahre das Blinker Sonderheft »BARSCH« an der Theke von Angelgeräte Schmidt. Die Lektüre gab mir dann den Rest. Jedes einzelne Kapitel und jedes Bild (damals teilweise noch in Schwarz/Weiß) entfachte wildeste Barsch-Phantasien in mir, ließ mich von wilden Barsch-Orgien am Schluchsee und kapitalen Einzelfängen in den großen Strömen träumen und mein Taschengeld in Spinner, Blinker, Zocker, Balsawobbler und Gummifische investieren.

Deshalb muss ich vor dem Konsum weiterführender Barsch-Literatur warnen. Der Virus greift blitzschnell über. Bei entsprechender Prädisposition ist es nach ein paar Bissen passiert. Ist man einmal infiziert, gibt’s keinen Ausweg mehr. Zu schön sind die Fische, zu satt die Bisse, zu ungestüm die Jagden, als dass man künftig barschabstinent vor sich hin leben könnte. Man will es immer wieder haben. Doch bleibt die Sehnsucht nach Biss-Stakkatos manchmal unerfüllt. Denn selbst wenn sie gestern noch gebissen haben wie von der Tarantel gestochen, können sie heute schon so tun, als seien sie gar nicht da. Die gute Nachricht: Auch dann führt immer ein Weg zum Barschbiss. Je mehr Köder, Methoden und Strategien wir im Repertoire haben, desto größer die Wahrscheinlichkeit, das Barschruder auch an schlechten Tagen herumreißen zu können. Ein Barsch geht IMMER! Man muss also auch in Beißpausen sekündlich mit einem Einschlag rechnen. Der nächste Barsch kann immer der Barsch des Lebens sein.

In meinem Buch »Jig, Jerk & Co.« habe ich so gut wie jede Spinnangeldisziplin erklärt. Dieses Nischen-Projekt hier gibt mir die Möglichkeit, alles auf den Barsch zu münzen. Anstatt jede erdenkliche Barsch-Technik abzubilden, konzentriere ich mich hier auf meine Lieblingsmethoden und -köder, um die Dinge im Detail beschreiben zu können.

Ich würde mich freuen, wenn mir mit diesem Buch gelänge, was das Werk der Barsch-Sonderheft-Autoren damals mit mir gemacht hat.

Johannes Dietel

PS: Updates von Methoden, neuem Tackle und angesagten Ködern könnt ihr euch auf meiner Website www.barsch-alarm.de »herunterladen«.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Prolog: Eine Ode auf die Barschangelei

Barsch-Biologie

Klassisch mit Gummi
Teller-Shads: Uuuuuuuuuund Action!
No-Action-Shads: Wackelt nix, beißt was!
Twister: Let’s twist again!

Alternative Führungstechniken
Swimbaiten: Die Dickbarsch-Leier
Hibblen: Gummis im freien Fall
Jig-Twitching: Flitz-Führung für Blitz-Bisse
Dead Sticking: »Ansitz« mit Kunstködern

Finesse Fishing
Dropshot-Rig: Die »Einstiegsdroge«
Texas-Rig: Knaller-Montage auch ohne Knall-Effekt!
Carolina-Rig: Vogelfrei hinterm Bullet-Blei
Das Easy-Rig: Systemwechsel leicht gemacht
Wacky: Quergehakt – die Wacky Top 3
Jighead-Wacky
Insert-Wacky
(B)Arsch Wacky
Kickback-Rig: Seitenarm-Montage mit Kickback-Effekt
Finesse-Rubber-Jigs: Rauschangriff auf Pick-Up-Barsche
Zitter-Jiggen: Mikro Vibration – maxi-Effekt!
Shaky Head: Schüttel‘ den Wurm!
Softjerken: Weedless im Zick-Zack-Kurs

Hardbaiten
Twitchbait: Die Minnow-Manipulation
Crankbait: Kurbeln bis der Barsch kommt
Lipless Cranks: Vibration rulez!
Sinkende Minnows: Der Countdown läuft!
Sinkende Stickbaits: Bring‘s Stöckchen!
Spybaits: Der Spion, den sie lieben?!
»Abrüstung« auf Einzelhaken

Topwatern
Finesse-Sticks: Topwatern light
Popper: Der Fopp mit dem Plopp von Jochen Dieckmann
Topwater XL: Maxi-Toppies für Alpha-Barsche

Blechbaiten
Spinner: Oldie but Goldie
Spinnerbait-Snap: Barsch-Helikopter im Anflug
Cicada: Flatter-Flasher für alle Wasserschichten
Jig-Spinner: Köderchartbreaker aus der Blech-Brigade

Ultralight-Fischen
Mini-Jigs: Die UL-Jigging-Evolution
Feder-Mormyschka: Allesabräumer aus der Kleinkostabteilung
Hardbaits XS: Mikro-Wobbler-Menü für Bruträuber

Light-Schleppen

Eisangeln

Schlüsselreiz-Knowhow
Beutespektrum: »Match the Hatch!«
Köderdekor: Farben die fangen
Aroma-Köder und –Pasten: Kein Geiz mit Reiz!
Augen-Jigs und -Köder: Sieh‘ an, zieh ran!
Beifänger: Das Futterneid-Prinzip

Barschgerät
Spinnruten und Stationärrollen
Cast-Besteck
Die Vorfachfrage

Hecht, Zander, Rapfen & Co.: Beifänge gekonnt parieren

Barsch-Landung und -Handling

Danksagung

 


Jig, Jerk & Co.:
Mein zweites Buch ist eine gründlich überarbeitete Neuauflage von Spinnangeln. Mehr Köder. Mehr Techniken. Mehr Grafiken.

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Das Intro:

Montagen wie das Texas-, Dropshot- oder Carolina-Rig haben sich inzwischen in weiten Kreisen der aufgeschlossenen Spinnanglerschaft etabliert. Seit der ersten Auflage meines Buches »Spinnfischen« hat sich dieser spannende Angel-Sektor aber noch weiter entwickelt und wartet mit neuen, noch raffinierteren Montagen und Ködern auf und auch die Köderführung wird immer ausgefuchster. »Tubes« am »Jika-Rig«, die ihr Werk hängerfrei mitten im Holz verrichten; »weedless Cranks« mit ausklappbaren »Wide Gap Offset-Haken«, mit denen man auch den fiesesten Steingrund abschrubben kann, ohne sie zu verlieren; »silent« »Twitchbaits« mit magnetgesteuerter Gewichtsverlagerung, die weiter und zielgenauer fliegen als es Wobbler jemals zuvor vermochten; »flashing« »Chatterbaits« zum »Sight Fishing« im Flachwasser auf Hecht; »reverse geriggte« »All Terrain Worms«, die von selber ins »heavy Cover« abtauchen und dort die Barsche herauskitzeln; auftreibende »Shaky Worms«, die man an einem »Shaky Head« über den Grund wackeln lässt, um müde Zander aufzuwecken; »Creatures«, die am »Bungee Dropshot« noch mehr Fische fangen als am regulären Dropshot-System… – ein riesengroßes Spielfeld mit unendlich vielen Variablen, deren Komposition fast keine Grenzen gesetzt sind.

»Jig, Jerk & Co.« ist ein Leitfaden für Einsteiger und Nachschlagewerk für ambitionierte Angler, in das all meine Angelerfahrungen in Sachen Rig- und Köder-Konfiguration, Köderführung, Ruten-, Rollen-, Schnur-, Köder- und Farbwahl einfließen. Bei ca. 200 Angeltagen im Jahr, an denen ich mit vielen guten Anglern unterwegs bin, und einer inzwischen einigermaßen langen Angelkarriere (über 30 Jahre) kommt da ein bisschen was zusammen.

Weil es schon bei »Spinnfischen« schwer war, alle Erkenntnisse in 200 Seiten zu pressen, viel Neues auf dem Markt ist und weil es auch Köder und Montagen gibt, die in meinem ersten Buch noch nicht in meinem Fokus waren, ist diese Neuauflage ein bisschen dicker ausgefallen. Durch den zusätzlichen Raum kann ich außerdem einige Sachen ansprechen, die mit dem fairen Umgang mit der Kreatur zu tun haben und die mir deshalb sehr am Herzen liegen. Dieses Buch hier stellt den Versuch dar, mein Angeltechnik- und Köder-Universum sauber gegliedert und für jeden Leser nachvollziehbar abzubilden. Bei der Umsetzung sollen die vielen Grafiken genauso helfen wie die vielen englischen (eigentlich ja amerikanischen) Fachbegriffe, die man heutzutage auf allen Verpackungen findet. Konkretes Beispiel: Nur wenn man weiß, was einen »Straight Jig Head« auszeichnet, kann man die Stärken aus der Köder-Bleikopf-Kombination herauskitzeln und so auch mehr Fische fangen.

Genug gesabbelt! Jetzt wünsche ich viel Spaß beim Lesen und noch viel mehr beim Umsetzen der kleinen Tricks und Kniffe am Wasser.

Johannes Dietel

PS: In der ersten Ausgabe gab’s noch konkrete Tackle-Tipps, die teilweise als Werbung missverstanden wurden. Deshalb verzichte ich hier auf Produktnennungen und bleibe bei den Ruten, Ködern und Rollen allgemein. Wer sich konkret informieren will, welche Materialien ich fische, findet Informationen auf meine Website www.barsch-alarm.de, auf meinem Shimano-Blog oder auch in meinen Berichten in den Fachmagazinen (z.B. in der Fisch&Fang und in DER RAUBFISCH).

 

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort

Gummi
Gummis am Bleikopf
Swimbaits
Skirted Jigs
Texas-Rig
Carolina-Rig
Dropshot-Rig
Jika-Rig
Splitshot-Rig
Softjerk
Wacky-Rigs
Neko-Rig

Holz & Plastik
Twitchbaits
Crankbaits
Flatter Sticks
Swimbaits
Jerkbaits
Topwater-Baits

Blech
Blinker
Spinner
Jig-Spinner
Zocker, Balance-Jigs & Cicaden
Spinnerbaits
Chatterbaits

Specials
Köderfarben
Wirbel & Karabiner
Die richtige Rutenlänge
Werfen mit der Baitcaster
Bait-Finesse
Baitcaster-Tuning
Schnurwahl
Line-Watching
Knoten-Übersicht
Landungsknowhow

Fünf Profi-Tipps

 

Spinnfischen: In meinem ersten Buch arbeite ich mich durch alle Köderfraktionen und beschreibe so ziemlich jede Technik des Spinnangelns.

spinnfischen

Das Intro:

»Suspender« mit »Kickback-Action«, »wacky« am »Wide Gap Offset-Haken« montierte »Soft Stick Baits«, »Bio-Salt-geflavourte« »Creatures« am »Carolina-Rig«… Kein Zweifel: In den letzten Jahren hat sich etwas getan beim Spinnfischen. Die Vielzahl an Montagen und Systemen, die teilweise teuren Köder, die vielen verschiedenen Ruten, Rollen, Schnüre, Haken und all die anderen Kleinteile scheinen das Kunstköderangeln künstlich zu verkomplizieren. Das tun sie natürlich nicht. Im Gegenteil: Wenn man sich ein bisschen in die Materie eingearbeitet hat, sind regelmäßige Fangerfolge garantiert.

Dieses Buch bringt einiges Licht in den Köder- und Methoden-Dschungel. Ich bin mit dem Ziel ans Werk gegangen, die kleinen Bedienungsanleitungen für die erfolgreichsten Spielarten des Spinnfischens nachzuliefern, die auf den Köderverpackungen leider meistens fehlen. Über 200 Seiten sind dazu ja schon eine Menge Platz. Dennoch war es notwendig, Schwerpunkte zu setzen und andere Themen dafür nicht ganz so detailliert darzustellen. Da ich selbst mindestens die Hälfte meiner Fische mit Gummis fange, ist dieses Kapitel zum Beispiel ein bisschen länger als das übers Blinkern oder übers Spinnern.

Der zunehmenden Amerikanisierung unseres Anglerwortschatzes Rechnung tragend, sind die Kapitel mit englischen Fachbegriffen gespickt. Denn es macht einfach keinen Sinn, die im Englischen bereits etablierten Begriffe ins Deutsche zu übertragen. Deshalb habe ich versucht, einen Verständnis fördernden Mix aus englischen, eingedeutschten und deutschen Fachwörtern anzurühren. Schließlich laufen uns die Begriffe auf den Verpackungen importierter Köder, in den Produktbeschreibungen der Online-Shops oder bei der Lektüre von Fachzeitschriften in Zukunft immer öfter über den Weg.

Jetzt wünsche ich viel Spaß beim Lesen und noch viel mehr am Wasser.

Johannes Dietel

www.barsch-alarm.de

 

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort

Gummi
Gummis am Bleikopf
Texas-Rig
Carolina-Rig
Dropshot-Rig
Splitshot-Rig
Softjerk
Wacky-Rigs

Holz & Plastik
Wobbler
Jerkbaits
Oberflächenköder

Blech
Blinker
Spinner
Spinnerbaits
Zocker, Balance-Jigs & Cicaden

Specials
Schnurwahl
Line-Watching
Werfen mit der Baitcaster
Knoten-Übersicht
Fünf Profi-Tipps

Danksagung